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Aktuelles

Kata Spezial vom 10.-13. Mai 2018 in Tauberbischofsheim

Einer der Stars der weltweiten Karate-Szene ist ohne Zweifel Tatsuya Naka. Der auch aus mehreren Filmen (z.B. Black Belt) bekannte Instructor der japanischen Karate-Vereinigung (JKA) genießt ein hohes Ansehen als Lehrer des Budo-Karate in der Tradition der altüberlieferten Kampfkünste. So nahmen viele Karateka die Möglichkeit wahr, Naka Sensei bei einem großen und besonderen Lehrgang in Tauberbischofsheim über den vergangenen Brückentag zu erleben und sich weiterzubilden.

Beim sogenannten „Kata Spezial“ – jährlich ausgerichtet vom überregionalen Gasshuku e.V. – sind dieses Mal über 1000 Begeisterte der waffenlosen Martial Arts in der schönen Stadt an der Tauber zum intensiven Training und Austausch zusammengekommen. Dabei kamen die Teilnehmer nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Italien, Frankreich und anderen europäischen Ländern. Aus unserem Dôjô waren vom Anfänger bis zu unserem Sensei Thomas Igerst (fast) alle Stufen vertreten.

Das „Kata Spezial“ zeichnet sich dadurch aus, dass der Schwerpunkt der Trainingseinheiten auf den diversen Katas des Shotokan-Stils liegt. In diesen festgeschriebenen Abläufen von Schritten sowie Abwehr- und Kontertechniken sind die Geheimnisse der Kampfkunst verklausuliert. Die unteren Schüler-Grade konnten vor allem neue, ihnen unbekannte Abläufe lernen, wobei deutlich wurde, wie wichtig die Grundlagen des Trainings gerade für fortgeschrittene Techniken sind. Bei den höheren Gürtelfarben, wo die Abläufe prinzipiell bekannt sind, ist zunehmend die Entschlüsselung der Katas im Bunkai (der „Anwendung“) Thema gewesen. Hier überrascht immer wieder eine unbekannte Deutung der Techniken die teils erfahrenen Karateka.

Insbesondere die Trainings mit Tatsuya Naka, die immer fachkundig aus dem Japanischen übersetzt wurden, waren teils eine echte Offenbarung. Die Körperbeherrschung von Naka-Sensei und seine verständlichen Worten erlaubten mit den klaren und transparenten Vorführungen die effektive Vermittlung seiner detaillierten Kenntnisse der Geheimnisse des Karate. Wie so oft bei Lehrgängen waren auch hier die Grundlagen ein zentrales Thema, ohne die das Karate ohne Basis und damit wirkungslos ist. Naka Sensei‘s Tipps konnte man sofort auf ihre Nützlichkeit überprüfen. Doch nicht nur die Einheiten mit dem hohen Gast waren fordernd, spannend und lehrreich, auch die übrigen Trainer – einige davon schon seit Jahren bewährte Lehrer bei diesen großen Lehrgängen – wussten uns den Schweiß auf die Stirn zu treiben und uns unsere technischen Grenzen aufzuzeigen. Insgesamt wurde jedoch die hohe Motivation und Willigkeit der Teilnehmer, sich auch ans Limit ihrer Physis zu bringen, lobend hervorgehoben.

Insgesamt war es wieder einmal eine überaus schöne Erfahrung, mit so vielen Gleichgesinnten vier intensive Tage des gemeinsamen Trainings zu erleben.

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